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Hörtraining und Hörtherapie
31.05.2011
In unserer modernen Gesellschaft gibt es einige gesundheitliche Tabuthemen. Dazu gehört unter anderem das Hören. Kaum ein Thema ist emotional so belastet wie schlechtes Hören und wird von den Betroffenen deshalb häufig lieber ignoriert, als dass Hilfe in Anspruch genommen wird. Ein weiterer Grund mag sein, dass die anscheinend einzige Hilfe darin liegt, ein Hörgerät zu tragen.
Dies ist vor allem in jüngeren Jahren für viele Betroffene eine Belastung. Gesellschaftlich wird das eingeschränkte Hören zumeist als Behinderung wahrgenommen, während eine Sehhilfe eher als modisches Accessoire gilt. Leider kann auch ein Hörgerät die Hörfähigkeit nicht originalgetreu wieder herstellen, so dass es vor allem eine Orientierungshilfe bietet, aber das Hören damit nur selten als angenehm empfunden wird. Nun stellt sich die Frage, ob es Alternativen gibt.
Ein direkter Ersatz für die derzeitige Hörgerätetechnik wird vermutlich nur in einer konsequenten technischen Verbesserung zu finden sein. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, der eingeschränkten Hörfähigkeit schon so frühzeitig entgegenzuwirken, dass ein Hörgerät gar nicht erforderlich ist.
Hier gibt es mehrere Ansätze:
- Infektionsbedingte Hörschäden durch Bakterien oder Viren: diese sind auch nach vielen Jahren oft noch behandelbar! Häufig sind Kinder und junge Erwachsene betroffenen, denen mit naturheilkundlichen Mitteln gut geholfen werden kann.
- „Hörallergien“: hierbei handelt es sich um ein Kunstwort, das einen Bezug zur Psyche herstellt. Der Mensch ist in der Lage, bestimmte Frequenzen auszublenden, die für ihn Stress bedeuten. Dieser Stress lässt sich durch eine Verbindung aus Psychologie, Energiearbeit und Hörtraining abbauen und die Hörfähigkeit damit verbessern.
- Belastung des „Hörgehirns“: zum Hören brauchen wir nicht nur die Ohren, sondern auch das Gehirn. Wenn das Gehirn bzw. das Areal der Hörrinde unter Stress oder unter Schock stehen, kann es zu einer Einschränkung kommen, bei der die Ohren vom Gehirn nicht mehr korrekt „angesteuert“ werden. Da dies zumeist ein rein energetisches Phänomen und keine Erkrankung darstellt, kann das Gehirn in seinen Funktionen wieder ausgeglichen werden. Dies geschieht durch eine Kombination aus Energiearbeit und akustischer Anregung des Gehirns.
Wie sieht nun so ein Hörtraining für Ohren oder Gehirn konkret aus? Die Basis besteht in einer speziellen Art von Lautsprechertechnik, die den Klang ganz natürlich wiedergibt, also mit dreidimensionaler Ausbreitung und weitestgehend ohne Druck. Für geschulte Therapeuten gibt es dazu eine spezielles Steuerungspult, das es ermöglicht, den Menschen bzw. das Gehirn auf unterschiedliche Art zu bespielen, so dass insbesondere die räumliche Hörfähigkeit überprüft und aktiviert werden kann. In Verbindung mit speziellen Frequenz-CDs kann das Gehirn dann auch wieder lernen, alle Frequenzen (Tonhöhen) besser zu hören.
Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten des Hörtrainings und der Hörtherapie im Vortrag in der Herbathek.
Ina Gutsch, Heilpraktikerin




